Memento-Preis feierlich verliehen

Der Juryvorsitzende Prof. S. Kaufmann und Dr. M. Gertler (Ärzte ohne Grenzen) freuen sich mit den diesjährigen Preisträgerinnen A. Hübinger, Prof. G. Bretzel, Dr. M. Beißner und K. Roth (v. l. n. r.).

Ärzte ohne Grenzen, die BUKO Pharma-Kampagne und die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe haben in diesem Jahr erstmals den Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten verliehen. Während der feierlichen Zeremonie in der Hörsaalruine der Charité in Berlin nahmen die Preisträger die Auszeichnung persönlich entgegen.

Der Preis wurde in den Kategorien "Forschung und Entwicklung" und "Politischer Wille" vergeben und würdigt Aktivitäten und Forschungsarbeiten, die sich in verdienstvoller Weise der Bekämpfung von Krankheiten wie Dengue-Fieber, Tuberkulose oder Schlafkrankheit widmen, für die es keine hinreichenden Behandlungsmöglichkeiten gibt und in deren Erforschung kaum investiert wird.

Den Memento Forschungspreis 2014 erhielten Prof. Dr. med. Gisela Bretzel und Dr. med. Marcus Beißner von der LMU München für ihre Forschung zu Lepra und Buruli-Ulkus. Die Politikerinnen Karin Roth (SPD) und Anette Hübinger (CDU, MdB) wurden für ihr Engagement für mehr öffentliche Forschungsförderung ausgezeichnet.

Der Memento Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Hermann-Kober-Stiftung bereitgestellt. Der Jury gehörten Prof. Stefan Kaufmann (Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie), Prof. Quarraisha Abdool-Karim (Südafrika) und Dr. Sodiomon Sirima (Burkina Faso) an.

Mehr Informationen zum Preis:

Pressemitteilung zur Preisverleihung

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