Zentralafrikanische Republik

"Ich werde zu einer neuen Frau" - Heilung von Geburtsfisteln

Rund zwei Millionen Frauen in Afrika leiden unter Geburtsfisteln, weil sie keine angemessene medizinische Hilfe erhalten. Die Fisteln entstehen aufgrund einer schweren Verletzung bei einem Geburtsstillstand und haben zur Folge, dass die Betroffenen inkontinent werden. Das wiederum führt oft dazu, dass sie von Angehörigen oder ihrer Gemeinschaft stigmatisiert werden. Ärzte ohne Grenzen bietet seit 2003 in einer Reihe afrikanischer Länder - darunter im Tschad, in der D.R. Kongo oder der Zentralafrikanischen Republik -- betroffenen Patientinnen eine Operation an. Volker Herzog ist ein Berliner Chirurg, der bereits 15 Jahre für die Organisation arbeitet. Er macht die äußerst schwierige Operation bereits seit sechs Jahren. Für ihn ist dies eine sehr dankbare Aufgabe, denn der Eingriff bedeutet für die Frauen eine neue Chance auf ein normales Leben.