Libyen

Europäische Staaten müssen Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge dringend verbessern

Flüchtlinge aus Libyen erreichen Lampedusa nach drei Tagen auf dem Meer in einem alten Fischerboot.

Seit Beginn des Krieges sind mehr als 600.000 Personen aus Libyen geflohen. Darunter tausende Flüchtlinge aus Ländern südlich der Sahara, die nun in Übergangslagern gestrandet sind. Teams von Ärzte ohne Grenzen haben in Lagern in Italien und Tunesien in mehr als 3.400 psychologischen Beratungsgesprächen Kriegsflüchtlinge betreut. Viele haben schwere traumatische Erfahrungen hinter sich. Ärzte ohne Grenzen fordert die europäischen Staaten dazu auf, die Aufnahmebedingungen dringend zu verbessern.