China

Erkundungen nach dem Erdbeben

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,9 in der Provinz Qinghai im Westen Chinas wurden offiziellen Schätzungen zufolge rund 11.500 Menschen verletzt und 760 getötet.

Ein Erkundungsteam von Ärzte ohne Grenzen kam am heutigen Freitag in der Provinzhauptstadt Xiling an und konnte mit den dortigen Gesundheitsbehörden in Kontakt treten sowie mit dem lokalen Roten Kreuz und Internationalen Nichtregierungsorganisationen, die in der vom Erdbeben betroffenen Region arbeiten.

Das Team war auch mit offiziellen Regierungsvertretern des Kreises Yushu in Kontakt, die erklärt haben, dass es dort willkommen ist.

Das Team wird am Freitagabend in einem Konvoi mit dem lokalen Roten Kreuz in den Kreis Yushu fahren, der 850 Kilometer von der Provinzhauptstadt Xiling entfernt liegt. Nach wie vor ist es sehr schwierig, die Erdbebenregion in Yushu zu erreichen, weil sie abgelegen im Hochland liegt. Der kleine Flughafen in Yushu wie auch die einzige Straße der Region sind geöffnet. Auf dem Straßenweg dauert es mindestens 20 Stunden, die am stärksten betroffenen Gebiete zu erreichen.

Währenddessen wird ein weiteres Team von Ärzte ohne Grenzen auf einen möglichen Einsatz vorbereitet.