Haiti

Ärzte ohne Grenzen versorgt Verletzte nach Schuleinsturz

Nach dem Einsturz der Schule "La Promesse" im Stadtteil Petionville in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince leisten Teams von Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe. Mehr als 80 Verletzte, unter ihnen zahlreiche Kinder, sind in medizinische Einrichtungen von Ärzte ohne Grenzen überwiesen worden.

Bislang sind 50 Verletzte in der Notaufnahme des Trinité-Trauma-Zentrums versorgt worden. 25 von ihnen mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden, vier wurden operiert. Acht Patienten erlagen ihren Verletzungen. Mehr als 30 Patienten sind in das Martissant-Krankenhaus aufgenommen worden, in dem Ärzte ohne Grenzen ebenfalls arbeitet.

Während die Teams von Ärzte ohne Grenzen darauf vorbereitet sind, zusätzliche Patienten zu behandeln, bleibt der Transport der Überlebenden vom Unglücksort zu den medizinischen Einrichtungen aufgrund schlechter und überlasteter Straßen schwierig.

Immer noch sind Menschen unter dem Geröll verschüttet und die Zahl der Toten, unter ihnen hauptsächlich Kinder, steigt weiter.