Die Finanzierung der Nothilfeprojekte in Myanmar (Birma) richtet sich nach dem Bedarf der Menschen in Not. Das heißt, so lange Ärzte ohne Grenzen in dem Katastrophengebiet sinnvoll Hilfe leisten kann, werden Spenden mit dem Stichwort "Myanmar und andere" für die Opfer der Naturkatastrophe verwendet. Dazu gehört auch die Reparatur der Kliniken von Ärzte ohne Grenzen in Myanmar, die vom Zyklon teilweise zerstört wurden.
Als medizinische Nothilfeorganisation sind wir jedoch nicht am Wiederaufbau beteiligt. Sollten mehr Spenden eingehen, als für die Nothilfe nach dem Wirbelsturm benötigt werden, werden wir Spenden mit dem Stichwort "Myanmar und andere" für andere Projekte verwenden, die Ärzte ohne Grenzen im Land durchführt. Ärzte ohne Grenzen unterstützt die Bevölkerung in Myanmar seit 1992 unter anderem mit Basisgesundheitsversorgung, Malaria- und Tuberkulosebehandlung sowie Hilfe bei Unterernährung. Darüber hinaus betreuen die Teams in Myanmar 16.000 Menschen mit HIV/Aids. Die Projekte dort zählen zu den größten von Ärzte ohne Grenzen weltweit. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier:
Sollten auch diese Projekte bereits ausfinanziert sein, werden wir die Spende mit dem Stichwort "Myanmar und andere" in einem anderen Land einsetzen, in dem dringend Hilfe gebraucht wird. Dabei bemühen wir uns, Projekte zu finden, die dem ursprünglichen Spendenzweck möglichst nahe kommen.
Eine Zweckbindung mit dem Zusatz "und andere" erleichtert uns die Arbeit und den Verwaltungsaufwand sehr. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass wir die Spende zuerst und solange in dem betroffenen Gebiet einsetzen, wie sie dort benötigt wird. Im Falle einer Ausfinanzierung sind wir dann jedoch in der Lage, anderen Menschen in Not ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand schnell und unbürokratisch zu helfen.
Freie Spenden ohne Stichwort ermöglichen es uns, planbar, professionell und unabhängig zu helfen.