Spenden müssen für Hilfsprojekte ausgegeben werden. Nur: Wo beginnt ein Projekt? Bei der direkten Hilfe vor Ort, bei der Einsatzplanung oder schon bei der Bitte um Spenden? Klar ist, dass ohne Spenden keine Hilfe möglich ist. Doch Spendenwerbung kostet Geld und verursacht Verwaltungsaufwand.
Hier fangen die ethischen Fragen an. Wie hoch dürfen die Verwaltungskosten sein? Welche Methoden sind im Fundraising akzeptabel? Wie offensiv darf man sein? Und ist Straßen- oder Haustürwerbung unethisch?
Manchmal reicht es, eine Frage zu formulieren, um festzustellen, wie schwer es ist, eine konkrete Antwort zu finden. In unserem vier Mal jährlich erscheinenden Spendermagazin Akut haben wir 2008 mit einer Reihe zum Thema "Ethik im Fundraising" begonnen, deren Beiträge Sie nach Erscheinen auch hier nachlesen können. Es geht darin um den Umgang mit Firmenspenden, Testamentsspenden, Straßenwerbung und vielem mehr. Und wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns darüber zu diskutieren: Im Sinne der Menschen, für die wir uns gemeinsam einsetzen.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung an:
spenderservice@berlin.msf.org
Lesen Sie die ersten Beiträge aus der Reihe, sowie Auszüge aus unserer AKUT-Leserpost und unsere Antworten darauf: