"Es ist wichtig, dass die Menschen nicht in Panik geraten", sagte Steven. "Auch wenn Cholera ansteckend ist, ist es vermeidbar und leicht behandelbar. "Menschen wird in verschiedenen neuen Einrichtungen in der Region geholfen, und sie werden über die Auswirkungen der Krankheit aufgeklärt."
Die Symptome der Cholera schließen starkes Übergeben und Durchfall ein, was oft in schwerer Dehydration endet. Die Krankheit ist sehr ansteckend, kann aber vermieden werden, wenn Hygienepraktiken strikt eingehalten werden. Dazu gehört beispielsweise, die Hände zu waschen, die Nahrung angemessen zu kochen und sauberes Wasser zu trinken. Die Behandlung ist einfach: Viele Patienten erhalten orales Dehydrationssalz, ein Mittel, dass die benötigte Menge an Elektrolyten besitzt, um einen Patienten zu rehydrieren. Die schweren Fälle werden mit einem intravenösen Tropf behandelt. Den Menschen geht es meist bereits 24 Stunden nach Beginn der Behandlung besser.
Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit dem Jahr 2007 in Papua-Neuguinea. Neben dem derzeitigen Noteinsatz bieten die Teams im Angau-Krankenhaus, in der Stadt Lae, kostenlose medizinische und psychologische Hilfe für Opfer von sexueller und häuslicher Gewalt an. Ein weiteres Team arbeitet in dem Ort Tari, in dem die Mitarbeiter Unfallhilfe und Chirurgie für Opfer von Gewalt anbieten.
Interviews mit Mitarbeitern vor Ort sind möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Pressestelle:
| Papua-Neuguinea | |
|---|---|
| Fläche: | 462 840 km² |
| Einwohner: | 6,449 Mio. |
| Lebenserwartung (Männer): | 56 J. |
| Lebenserwartung (Frauen): | 57 J. |