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Wir behandeln Patienten.
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Wir impfen.
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Wir kümmern uns um unterernährte Kinder in Ernährungszentren.
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Wir operieren.
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Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und bauen Latrinen.
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Wir stellen Medikamente, medizinisches Material (Verbände, Spritzen) und manchmal auch Hilfsgüter wie
Decken und Zelte bereit.
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Wir bilden einheimische Ärzte weiter und schulen Gesundheitshelfer.
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Wir informieren die Öffentlichkeit wenn es Menschen in anderen Ländern schlecht geht und setzen uns
für ihre Rechte ein.
In einer Gesundheitsstation im Vertriebenenlager Grafton in Sierra Leone wird ein Kind geimpft.
In Deutschland können wir jederzeit zum Arzt gehen oder werden im Notfall in einem Krankenhaus
versorgt. Für Millionen von Menschen in vielen Teilen der Welt ist das leider keine Selbstverständlichkeit.
Besonders schlimm ist die Situation, wenn in einem Land Krieg herrscht oder eine Naturkatastrophe ausbricht. Dann
fehlt es oft am Nötigsten: Es gibt keine Medikamente, nicht genügend Ärzte und Krankenschwestern für
die vielen Patienten, und die Krankenhäuser sind zerstört. So eine Notsituation kann man nur gemeinsam meistern.
Deshalb ist Hilfe aus dem Ausland so wichtig.
Ärzte ohne Grenzen hilft weltweit Menschen in Not, wenn sie durch Krieg oder Naturkatastrophen wie etwa ein Erdbeben
oder eine schwere Dürre auf Unterstützung angewiesen sind. Dafür sind jedes Jahr etwa 2.200 internationale
Mitarbeiter unterwegs. Zusammen mit über 26.000 einheimischen Mitarbeitern arbeiten sie in rund 70 Ländern
- vor allem aber in Afrika, weil dort die Not am größten ist. Für diesen Einsatz hat Ärzte ohne
Grenzen 1999 eine wichtige Auszeichnung erhalten - den Friedensnobelpreis.
Für die Organisation arbeiten übrigens nicht nur Ärztinnen und Ärzte, sondern auch Krankenschwestern
und -pfleger, Hebammen, Finanzexperten und Logistiker. Logistiker bauen Behandlungszelte auf und sorgen dafür,
dass es genügend Medikamente und Hilfsgüter gibt. Sie bauen Latrinen, kümmern sich um sauberes Trinkwasser
und um die Stromversorgung.