Liberia 2007: Basisgesundheitsversorgung in der New Kru Town Klinik. © Sofie Stevens
 
Liberia 2007: Basisgesundheitsversorgung in der New Kru Town Klinik.


Ärzte ohne Grenzen weltweit

Gemeinsam helfen - das internationale Netzwerk von Ärzte ohne Grenzen

Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen wurde 1971 von französischen Ärzten und Journalisten mit dem Ziel gegründet, Menschen in Not schnell und über Ländergrenzen hinweg medizinisch zu helfen und zugleich öffentlich auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Die Nothilfeorganisation wuchs seit ihrer Gründung vor 40 Jahren zu einem internationalen Netzwerk mit 23 Mitgliedsverbänden, dessen höchstes Organ die 2011 neu eingerichtete Internationale Generalversammlung ist. In mehr als 60 Ländern leisten die Teams von Ärzte ohne Grenzen humanitäre Hilfe.
 

Die internationale Zusammenarbeit

Ärzte ohne Grenzen ist heute ein weltweites Netzwerk aus 23 Mitgliedsverbänden, die sich einer gemeinsamen Idee verpflichtet fühlen: der Charta von Ärzte ohne Grenzen gemäß den humanitären Prinzipien, Menschen in Not zu helfen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder politischen und religiösen Überzeugungen.

Im Dezember 2011 wurden als jüngste Mitgliedsverbände Brasilien, Lateinamerika, Ostafrika und Südafrika neu in das Netzwerk aufgenommen.

Die 23 Mitgliedsverbände legen gemeinsam die Strategie von Ärzte ohne Grenzen fest. 19 von ihnen tragen als sogenannte Sektionen Verantwortung für die Steuerung und Finanzierung der Nothilfe-Projekte. Im Netzwerk werden Informationen ausgetauscht, länderübergreifende Entscheidungen über die Öffentlichkeitsarbeit getroffen, qualifizierte Projektmitarbeiter rekrutiert und Spenden eingeworben.

 

Ausführliche Informationen zur Struktur der Organisation finden Sie im PDF-Dokument am Fuß der Seite.

 


Fotos: Sofie Stevens



Marielle Millowitsch, Schauspielerin
Mariele Millowitsch, Schauspielerin: "Ich unterstütze Ärzte ohne Grenzen, weil sie dort weiterhelfen, wo das Medien-Interesse längst abgeklungen ist. Sie vergessen niemanden."  Foto: Matthias Bothor