Im Zuge eines verheerenden Choleraausbruchs in Simbabwe behandelt Ärzte ohne Grenzen zwischen August 2008 und Februar 2009 Zehntausende Patienten. Der Choleraausbruch ist jedoch nur ein Ausdruck des insgesamt katastrophalen Zustands des Gesundheitssystems des Landes: Infolge der politischen Krise und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Zusammenbruch ist die Infrastruktur kollabiert. Die Menschen in Simbabwe leiden unter Lebensmittelengpässen, der weiten Verbreitung von HIV/Aids, sowie häufigen Vertreibungen. Im Februar 2009 veröffentlicht Ärzte ohne Grenzen einen Bericht, der die dramatische Situation in dem Land beschreibt.
| Simbabwe | |
|---|---|
| Fläche: | 390 757 km |
| Einwohner: | 12,463 Mio. Einw. |
| Ärzte pro 1000 Einwohner: | Ärzte: 0,2/1000 Einw. |
| Säuglings- sterblichkeit: | 81/1000 Geb. |
| Lebenserwartung (Männer): | 38 J. |
| Lebenserwartung (Frauen): | 37 J. |