Die Liste der schwersten zehn humanitären Krisen 2009


Uganda 2009: Der Arzt Eamonn Vitt  untersucht Innocent Oyem. Die Mutter des kleinen Jungen ist HIV-positiv, und er wurde gegen Malaria behandelt. Sein HIV-Status ist noch unklar. © Brendan Bannon
Uganda 2009: Der Arzt Eamonn Vitt untersucht Innocent Oyem. Die Mutter des kleinen Jungen ist HIV-positiv, und er wurde gegen Malaria behandelt. Sein HIV-Status ist noch unklar.

Angriffe auf die Bevölkerung und verhinderter Zugang zu Hilfsleistungen in Pakistan, Somalia, Jemen, Sri Lanka, Afghanistan, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo (D.R. Kongo) sind nur einige der schlimmsten Krisen im Jahr 2009. Dazu kommen die stagnierende Finanzierung der HIV/Aids-Behandlung und die anhaltende Vernachlässigung anderer Krankheiten.

Die Liste basiert auf Erfahrungen in mehr als 60 Ländern, in denen Ärzte ohne Grenzen Zeuge schlimmer humanitärer Bedingungen ist, und wird seit zwölf Jahren zum Jahreswechsel veröffentlicht. Die Organisation weist damit auf die humanitären Krisen hin, die medial zu wenig Beachtung finden.

Aids
acquired immune deficiency syndrome: erworbenes Immunmangelsyndrom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Dezember 2009

Fotos: Brendan Bannon



Länderinformationen

Afghanistan
Afghanistan
Fläche:652 225 km²
Einwohner:27,8 Mio. Einw. (Schätzung 2002)
Ärzte pro 1000 Einwohner:Ärzte: 0,2/1000 Einw.
Säuglings-
sterblichkeit:
165/1000 Geb. (2002)
Lebenserwartung (Männer):43 J. (2002)
Lebenserwartung (Frauen):44 J. (2002)
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