Unklar ist bislang, was nach dem Angriff aus den zwölf Patienten des Krankenhauses von Banda und mehreren lokalen nicht medizinischen Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen geworden ist. Außerdem gibt es bisher weder gesicherte Informationen über die Zahl getöteter und verletzter Personen noch über das Schicksal von rund 30 Kindern, die vor den Augen des Teams von Ärzte ohne Grenzen von den Rebellen, aneinander angekettet, in den Busch verschleppt wurden.
Der Angriff vom 15. März führt einmal mehr die heikle Situation und die Unsicherheit vor Augen, in der sich die Menschen der Region Haut-Uélé im Norden der Demokratischen Republik Kongo befinden, in der es seit vergangenem Oktober immer wieder tödliche Angriffen der ursprünglich aus Uganda kommenden Rebellen kommt.
Ärzte ohne Grenzen musste das Hilfsprogramm in Banda unterbrechen. Die Organisation wird allerdings alles tun, um zu gewährleisten, dass die Patienten im Krankenhaus von Banda ihre Therapie dennoch zu Ende führen können.
| Kongo Dem.Rep. | |
|---|---|
| Fläche: | 2 344 885 km² |
| Einwohner: | 64,205 Mio. Einw. |
| Ärzte pro 1000 Einwohner: | Ärzte: 0,1/1000 Einw. |
| Säuglings- sterblichkeit: | 129/1000 Geb. |
| Lebenserwartung (Männer): | 43 J. |
| Lebenserwartung (Frauen): | 45 J. |