Südafrika 2001: Demonstrationen für kostengünstige Generika in Pretoria 2001: der weltweite Druck zeigte Wirkung. © Christian Schwetz
 
Südafrika 2001: Demonstrationen für kostengünstige Generika in Pretoria 2001: der weltweite Druck zeigte Wirkung.


Erfolge

Seit 1999 kämpft die Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen für den verbesserten Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten und mehr Forschung und Entwicklung für vernachlässigte Krankheiten. Auf die Pharmaindustrie wird Druck ausgeübt, die Arzneimittelpreise zu senken, auf Patentanmeldungen in Entwicklungsländer verzichten oder freiwillige Lizenzen zur generischen Produktion zu vergeben. Die Politik wird aufgefordert, Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung fehlender Medikamente zu schaffen und sich des Problems des fehlenden Zugangs anzunehmen. Durch vielfältige Aktionen werden Medien und Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam gemacht. Berichte und Analysen helfen Entscheidungsträgern, Hintergründe besser zu verstehen.

Nicht umsonst, wie man hier nachlesen kann. Einiges hat sich bereits aufgrund unseres und des Engagements vieler anderer bereits bewegt. Vieles muss noch angegangen werden.

Erst die Beteiligung von Einzelnen macht den Erfolg möglich. Beispielsweise konnten 460.000 Unterschriften weltweit dazu beitragen, dass der Pharmakonzern Novartis seine Klage gegen das indische Patentrecht nicht aufrechterhält. Durch weltweiten öffentlichen Druck auf die Pharmaindustrie konnte die Kampagne im Jahr 2001 bewirken, dass in Südafrika kostengünstige Nachahmermedikamente (Generika) verwendet werden dürfen.

Die Medikamentenkampagne ist auf Ihre Unterstützung angewiesen. In unserem Infoletter und auf dieser Website werden Sie immer wieder Möglichkeiten finden, wie Sie unser Anliegen unterstützen können.

Generika
Sogenannte Nachahmermedikamente, die dieselben Wirkstoffe enthalten wie das patentgeschützte, aber meist teurere Originalpräparat.

 

Links

 


Fotos: Christian Schwetz


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