Eine Lungenentzündung wird fast immer mit Antibiotika behandelt. Dies trifft auch für viral verursachte Pneumonien zu. Die Viren können zwar nicht antibiotisch bekämpft werden, doch häufig macht eine zusätzliche Infektion mit Bakterien (bakterielle Superinfektion) die Anwendung von Antibiotika notwendig. Darüber hinaus ist die körperliche Schonung der Patienten unerlässlich. Um die Schleimlösung in der Lunge zu unterstützen und die durch das hohe Fieber verursachten Flüssigkeitsverluste auszugleichen, muss der Patient ausreichend trinken. Begleitend zur medikamentösen Therapie können Thoraxmassagen helfen, den Schleim besser abzuhusten.
Eine stationäre Aufnahme zur Beobachtung und Behandlung der Erkrankten verspricht die schnellsten Therapieerfolge. Da sich dies vor allem in abgelegenen ländlichen Gebieten oft nicht durchführen lässt, behandelt Ärzte ohne Grenzen leichtere Fälle ambulant. Schwere Fälle werden in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.