Ebola wird von Mensch zu Mensch durch Körperflüssigkeiten wie Speichel, Blut, Urin, Stuhl und Erbrochenem übertragen. Auch eine Ansteckung durch sexuelle Kontakte ist möglich.
Bis heute ist völlig unklar, wo sich das Ebolavirus zwischen dem epidemischen Auftreten überdauert. Die sogenannten Reservoirs sind möglicherweise Affen oder andere Wirtstiere, auch gesunde menschliche Träger werden vermutet. Einzelne Ebola-Fälle können sporadisch auftreten, und kleinere Ausbrüche der Krankheit in dörflichen Regionen können sogar unbemerkt bleiben.
Nach einer Inkubationszeit von zwei bis 21 Tagen beginnt die Erkrankung mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Darüber hinaus können Schluckbeschwerden und so genannte hämorrhagische Symptome wie blutige Durchfälle, Bluterbrechen und Bindehautblutungen auftreten. Bei einem Teil der Patienten kommt es zum Schock mit Nierenversagen und dem Ausfall weiterer Organsysteme. Sie sterben in der Regel innerhalb von sechs bis neun Tagen nach Auftreten der ersten klinischen Symptome.
Nur wenige Menschen entwickeln nach der Infektion keine schweren Krankheitszeichen. Die Sterberaten liegen zwischen 50 und 90 Prozent.