Es gibt keine spezifische, antivirale Behandlung gegen den EBO-Virus. Deshalb stehen bei der Behandlung symptomatische Maßnahmen im Vordergrund. Soweit es im akuten Fall möglich ist, sollte eine Schocksituation verhindert werden und die Aufrechterhaltung der Nierenfunktion erfolgen. Der Flüssigkeitsverlust wird mittels oraler Rehydratationslösungen ausgeglichen. Darüber hinaus erhalten die Patienten Schmerzmittel und - im Falle von weiteren Infektionen - auch Antibiotika. Injektionen und parenterale Flüssigkeitszufuhr (Infusionen) müssen auf ein Minimum reduziert werden.
Bei der Betreuung der Patienten hat der Schutz vor Ansteckung der Familienangehörigen sowie des medizinischen Personals höchste Priorität.