Ebola

Therapiemöglichkeiten


Es gibt keine spezifische, antivirale Behandlung gegen den EBO-Virus. Deshalb stehen bei der Behandlung symptomatische Maßnahmen im Vordergrund. Soweit es im akuten Fall möglich ist, sollte eine Schocksituation verhindert werden und die Aufrechterhaltung der Nierenfunktion erfolgen. Der Flüssigkeitsverlust wird mittels oraler Rehydratationslösungen ausgeglichen. Darüber hinaus erhalten die Patienten Schmerzmittel und - im Falle von weiteren Infektionen - auch Antibiotika. Injektionen und parenterale Flüssigkeitszufuhr (Infusionen) müssen auf ein Minimum reduziert werden.

Infusion
(lat. infundere: hineinfließen) Einbringen von Flüssigkeiten in den Körper, meist in eine Vene
Injektion
meist schnelles Einspritzen von gelösten Substanzen in den Körper. Die Injektion kann in einen Muskel (i.m.), in eine Vene (i.v.) unter die Haut (s.c.) oder seltener auch in eine Arterie (i.a.) erfolgen.
Schock
fortschreitendes generalisiertes Kreislaufversagen
Virus
Viren sind Erreger, die entweder nur DNA oder RNA enthalten und zu ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung die Enzyme einer Wirtszelle benötigen, auf die sie sich dann häufig krankheitsauslösend wirken.

 

Bei der Betreuung der Patienten hat der Schutz vor Ansteckung der Familienangehörigen sowie des medizinischen Personals höchste Priorität.

 





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