Uganda 2007: Für Schutzkleidung und Desinfektion gibt es strenge Vorschriften, um zu gewährleisten, dass jeder Kontakt mit dem hochansteckenden Virus vermieden wird. © Ärzte ohne Grenzen
 
Uganda 2007: Für Schutzkleidung und Desinfektion gibt es strenge Vorschriften, um zu gewährleisten, dass jeder Kontakt mit dem hochansteckenden Virus vermieden wird.


Ebola


Ebola ist eine durch den EBO-Virus verursachte hoch infektiöse Erkrankung, die meist tödlich verläuft. Zum ersten Mal brach die Krankheit 1976 im Norden des ehemaligen Zaire (der heutigen Demokratischen Republik Kongo) aus. Sie breitete sich damals zunächst an den Ufern des Ebolaflusses aus, und fast alle Menschen, die mit ihr in Berührung kamen, starben. Seitdem trat die Krankheit in mehreren afrikanischen Ländern auf, wie zum Beispiel im Sudan, Gabun und der Elfenbeinküste. 1995 beteiligte sich Ärzte ohne Grenzen in der Stadt Kikwit in der Demokratischen Republik erstmalig an der Bekämpfung von Ebola. Danach kam es zu Einsätzen in Uganda, Gabun und Kongo-Brazzaville.

Ebola
Hochansteckende Viruserkrankung, die zu den hämorrhagischen Fiebern zählt und meist tödlich verläuft. Symptome sind unter anderem hohes Fieber, Erbrechen und Blutungen. Patienten müssen isoliert und Kontaktpersonen überwacht werden.
Virus
Viren sind Erreger, die entweder nur DNA oder RNA enthalten und zu ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung die Enzyme einer Wirtszelle benötigen, auf die sie sich dann häufig krankheitsauslösend wirken.

 


Fotos: Ärzte ohne Grenzen



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