Japan 2011: Zerstörte Häuser in der Provinz Miyagi, wo Ärzte ohne Grenzen im Einsatz ist. © JIJI PRESS
 
Japan 2011: Zerstörte Häuser in der Provinz Miyagi, wo Ärzte ohne Grenzen im Einsatz ist.


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Ärzte ohne Grenzen arbeitet in abgelegener Gemeinde, die durch das Erdbeben isoliert wurde

Am heutigen Dienstag haben Mitarbeiter des 11-köpfigen Teams, das in der vom Erdbeben und den Tsunamis verwüsteten Region befindet, in einer kleinen abgelegenen Gemeinde in der Präfektur Miyagi gearbeitet. Sie waren zusammen mit lokalem medizinischen Personal in den dortigen Evakuierungszentren im Einsatz.

"Es gab zwei lokale Ärzte in Minamisanriku, die seit dem Erdbeben und den Tsunamis in rund 20 Evakuierungszentren arbeiten. Unsere Mitarbeiter haben sie heute dabei unterstützt", so Emmanuel Goue, Notfallkoordinator des Teams von Ärzte ohne Grenzen.

Die Mitarbeiter der Organisation planen zudem mit gestern eingetroffenen Medikamenten ab heute eine kleine Klinik in einer weiteren Stadt in der Nähe von Minamisanriku zu betreiben. Sobald zusätzliche medizinische Ressourcen aus dem groß angelegten japanischen Hilfseinsatz eintreffen, wird Ärzte ohne Grenzen versuchen, weitere durch das Beben isolierte Gemeinden zu finden, in denen Hilfe nötig sein könnte.

Die japanischen Behörden stellen weiterhin enorme Ressourcen für den Noteinsatz zur Verfügung, der gleich nach dem Beben und den Tsunamis begann.

 

15. März 2011

Fotos: JIJI PRESS



Länderinformationen

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