Es wurden chirurgisches Material, Katheter, Sonden, Jodflaschen, sowie Verbandsmaterial und Kompressen für rund hundert Verletzte geliefert. Zusätzlich stellt Ärzte ohne Grenzen spezielles Material für die Versorgung von hundert Verbrennungsopfern bereit.
Ärzte ohne Grenzen unterstützt das Jumuri Krankenhaus seit 2007. Neben der Bereitstellung von medizinischem Material haben lokale Freiwillige in der Notfallstation des Krankenhauses in den vergangenen Monaten Schulungen für die gleichzeitige Notaufnahme vieler Patienten durchgeführt.
Aufgrund des anhaltenden Konflikts im Irak ist es für humanitäre Organisationen schwierig, im Land tätig zu sein. Ärzte ohne Grenzen versucht dennoch das Möglichste, um medizinische Hilfe für die Menschen im Irak zu leisten. Seit 2006 hat die Organisation in verschiedenen Teilen des Irak Hilfsprogramme aufgebaut, darunter in den Regionen Anbar, Basra und in den nördlichen Regionen Tamim und Ninewa. Der Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung von medizinischem Material und Training. In dem Ort Suleymaniya, im Norden des Irak, versorgt Ärzte ohne Grenzen ein auf Verbrennungen spezialisiertes Krankenhaus. Im benachbarten Jordanien hat Ärzte ohne Grenzen ein Programm zur rekonstruktiven Chirurgie für Kriegsverletzte eingerichtet.
| Irak | |
|---|---|
| Fläche: | 438 317 km² |
| Einwohner: | 25,261 Mio. Einw. (2006) |
| Ärzte pro 1000 Einwohner: | Ärzte: 0,7/1000 Einw. |
| Lebenserwartung (Männer): | 62 J. |
| Lebenserwartung (Frauen): | 64 J. |