Indien

Im Süden sind nach schweren Fluten Millionen Menschen heimatlos

Millionen Menschen haben in den indischen Staaten Karnataka und Andhra Pradesh nach heftigen Regenfällen während der vergangenen Woche ihr Zuhause verloren. Nach offiziellen Angaben der indischen Behörden wurden mehr als 250 Menschen getötet.

Ärzte ohne Grenzen hat zwei Teams geschickt, um die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung in den Distrikten Kurnool und Vijaywada in Andhra Pradesh zu untersuchen. Das Team in Kurnool wird 1.000 Kits mit Gebrauchsgegenständen verteilen, die Kochutensilien, Hygienematerial und Plastikplanen zum Bau von Notunterkünften enthalten.

"Viele Vertriebene stehen unter Schock und haben Angst. Die Lage ist vor Ort ziemlich chaotisch", sagte Simon Burroughs, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Andhra Pradesh. "Der Zugang zu den betroffenen Menschen ist schwierig, da die wichtigste Infrastruktur zerstört ist. Brücken und Bahngleise sind von den Fluten weggeschwemmt worden. Einige Menschen sind auf isolierten Enklaven gestrandet und können nicht über Straßen erreicht werden. Das Team konzentriert sich derzeit darauf, sich ein Bild von der Gesamtlage und den Bedürfnisse zu machen und hofft, schnellstmöglich mit Hilfsleistungen beginnen zu können."

Schock
fortschreitendes generalisiertes Kreislaufversagen

 

6. Oktober 2009




Länderinformationen

Indien
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