„Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Familien unserer beteiligten Kolleginnen und den zuständigen Behörden. Wir tun alles, was wir können, um ihre sichere und baldige Rückkehr zu gewährleisten. Unsere Gedanken sind bei ihnen und ihren Familien", sagt José Antonio Bastos, Präsident von Ärzte ohne Grenzen in Spanien.
Nach dem Angriff hat Ärzte ohne Grenzen einen Teil des Teams aus zweien der drei Flüchtlingslager in Dadaab, aus Dagahaley und Ifo, evakuiert. In der Folge musste entscheidende medizinische Hilfe eingestellt werden. Allerdings hält Ärzte ohne Grenzen lebensrettende Maßnahmen aufrecht.
Dieser Angriff gefährdet die Unterstützung von Tausenden Menschen, die dringend humanitäre Hilfe brauchen, und eine schnelle und zufrieden stellende Lösung ist notwendig.
Um die beste und schnellste Lösung des Vorfalls zu erreichen, ist absolute Diskretion notwendig. Ärzte ohne Grenzen macht derzeit keine weiteren Angaben und wird keine weiteren Kommentare dazu geben. Ärzte ohne Grenzen ruft zudem alle beteiligten Akteure auf, diesen Vorfall nicht öffentlich zu kommentieren. „Die aktuelle öffentliche Aufmerksamkeit rund um den Vorfall ist nicht hilfreich, da sie nur den Familien schaden und die Bemühungen um eine sichere Rückkehr unserer Kolleginnen gefährden kann", sagt Bastos.
| Kenia | |
|---|---|
| Fläche: | 580 367 km² |
| Einwohner: | 38,534 Mio. Einw. |
| Ärzte pro 1000 Einwohner: | Ärzte: 0,1/1000 Einw. |
| Säuglings- sterblichkeit: | 79/1000 Geb. |
| Lebenserwartung (Männer): | 50 J. |
| Lebenserwartung (Frauen): | 48 J. |