Unsere Hilfe in Madagaskar

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Im Juni 2014 übergab Ärzte ohne Grenzen das Projekt im Süden des Landes an das Gesundheitsministerium. Die Hilfe in Madagaskar ist damit beendet. Einen Überblick unserer früheren Aktivitäten finden Sie hier.

Unsere Hilfe in Madagaskar im Einzelnen (Auszug):

  • Nach der politischen Krise im Jahr 2009 erlebte die Bevölkerung in Madagaskar eine sich zunehmend verschlechternde wirtschaftliche und gesundheitliche Lage. Ärzte ohne Grenzen führte daraufhin mehrere Erkundungen durch.  Im Jahr 2011 wurdeim Rahmen der Hilfe für Madagaskar ein Projekt in Bekily, in der Region Androy, eröffnet.  Im Krankenhaus von Bekily und in zwei Gesundheitszentren konzentrierte sich das Team auf die medizinische Versorgung von Frauen, die während der Schwangerschaft Notfälle und Komplikationen erlebten, sowie auf mangelernährte Kinder. Zudem wurden Patienten mit Tuberkulose, Schistosomiasis (eine heilbare parasitäre Krankheit) und Malaria behandelt.
  • Im Verlauf der Hilfe in Madagaskar wurden 20.000 Patienten notfallmäßig behandelt. 42 Prozent von ihnen waren Kinder unter fünf Jahren. Jeder vierte Patient litt unter Malaria. Das Team führte zudem 12.000 vorgeburtliche Untersuchungen durch, half bei 2.000 Geburten und nahm 1.460 Kinder stationär ins Krankenhaus auf. Außerdem stellte es bei 130 Patienten die Diagnose Tuberkulose und leitete die Behandlung ein.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1987 Hilfe in Madagaskar an.

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