Dschibuti

Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick

Zurzeit ist Ärzte ohne Grenzen in Dschibuti nicht aktiv. Zuvor führten wir zuletzt folgende Aktivitäten durch:

Die Aktivitäten im Überblick (Auszug)

  • Bei extrem heißem und trockenem Klima sowie niedrigen Ernteerträgen leiden die meisten Menschen in Dschibuti unter einem chronischen Mangel an genügend Nahrungsmitteln. Dabei benötigen Kinder wichtige Nährstoffe, um normal wachsen und sich entwickeln zu können. Sie sind besonders anfällig für Mangelernährung. Aus diesem Grund startete Ärzte ohne Grenzen 2008 ein stationäres Nothilfe-Ernährungsprogramm für Kinder in Dschibuti.
  • Ärzte ohne Grenzen setzte sich erfolgreich für einen vorbeugenden Ansatz bei Mangelernährung ein: Das Gesundheitsministerium verteilte verzehrfertige Nahrungsmittel, die hochproteinhaltig sind und alle Nährstoffe enthalten, die Kinder benötigen. Es gilt als erwiesen, dass diese Fertignahrung effektiv ist, um Mangelernährung vorzubeugen.
  • Das Team leistete auch technische Hilfe für das Gesundheitsministerium, so dass die Behörden ihr eigenes Ernährungsprogramm entwickeln konnten. Ärzte ohne Grenzen trainierte dafür Personal, lieferte Medikamente und Material. Das Ministerium baute ein Ernährungsbehandlungszentrum, und Ärzte ohne Grenzen übergab das Programm im April 2012. In den vier Jahren behandelten die Teams 10.600 schwer mangelernährte Kinder.

Ärzte ohne Grenzen arbeitete erstmals 2008 in Dschibuti.

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