Unsere Hilfe in China

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Menschen, die in China an HIV/Aids erkrankt sind, erhalten oft nicht die notwendige Versorgung.

Unsere Hilfe in China im Einzelnen (Auszug):

  • Obwohl die HIV-Häufigkeit in China niedrig ist, bleibt es eine Herausforderung, den betroffenen Menschen eine adäquate Behandlung zu ermöglichen. Im Dezember 2003 startete China eine Initiative, die folgende Angebote kostenlos zur Verfügung stellte: HIV-Beratung und Tests, antiretrovirale Behandlung, die Vorbeugung der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind sowie die Einschulung von Kindern, die durch Aids zu Waisen wurden. Trotzdem profitierten viele Kranke nicht von diesen Maßnahmen. Dem Gesundheitsministerium zufolge kümmerten sich einige Regionen und Bezirke nicht genügend um HIV. Zudem sind Diskriminierung und Stigma weit verbreitet.
  • Eine chinesische Nichtregierungsorganisation, Aids Care China (ACC), ist dabei, eine qualitativ hochwertige Versorgung und Behandlung durch private Kliniken zu entwickeln. Sie hofft, dass sie die positive Wirkung auf die Gesundheit der Menschen nachweisen und so Reformen anstoßen kann, die eine breitere Versorgung ermöglichen. Im Oktober 2011 begann Ärzte ohne Grenzen auf Bitten von ACC, eine Klink in Jiegao, Provinz Yunnan, nahe der Grenze zwischen China und Myanmar, zu versorgen. Dort leben viele chinesische und burmesische intravenöse Drogengebraucher, die an HIV, HIV/TB sowie an einer HIV/Hepatitis-C-Koinfektion erkrankt sind. Ab September 2013 steuerte ein vierköpfiges Team von Ärzte ohne Grenzen medizinisches Fachwissen bei und leitete das Personal an. Die Vereinbarung gilt für ein Jahr.
  • Im August waren 127.000 Menschen von einer Überschwemmung und einem Erdrutsch in Guiping, Provinz Guangxi, betroffen. Ärzte ohne Grenzen verteilte Hygienekits, Eimer, Plastikplanen und Moskitonetze an 950 Haushalte.

Ärzte ohne Grenzen arbeitete erstmals 1989 in China.

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