Unsere Hilfe in Burkina Faso

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Im September 2014 beendete Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Bukina Faso: Das Gesundheitsprojekt zur Versorgung malischer Flüchtlinge wurde eingestellt.

Unsere Hilfe in Burkina Faso im Einzelnen (Auszug):

  • Im Februar 2012 begannen malische Flüchtlinge, die Grenze zur Provinz Oudalan zu überqueren. Sie flohen vor den Unruhen und der Gewalt in ihrer Heimat. Im darauffolgenden Monat startete Ärzte ohne Grenzen ein Projekt, um die rund 8.000 Menschen in den informellen Ansiedlungen nahe Gandafabou basismedizinisch zu versorgen.
  • Als die Behörden die Flüchtlinge im Juli 2013 in offizielle Camps übersiedelte, konzentrierte Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Burkina Faso auf die Versorgung der Flüchtlinge, die sich in Déou und Dibissi (jeweils 2.000 und 4.000 Menschen) niedergelassen hatten. Die Teams betreuten dreimal wöchentlich mobile Kliniken, mit denen sie basismedizinische Hilfe anboten.
  • Im Gesundheitsbezirk Déou bot Ärzte ohne Grenzen zudem Basismedizin für Kinder bis zu fünf Jahren an. Die Teams untersuchten sie auf Mangelernährung und impften Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.
  • Als sich die Anzahl malischer Flüchtlinge in der Provinz Oudalan verringerte, stellte Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Burkina Faso im September ein. Zuvor wurden medizinische Einrichtungen in der Region noch mit Medikamentenspenden versorgt.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1995 Hilfe in Burkina Faso an.

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