Burkina Faso

Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick

Ärzte ohne Grenzen verringerte 2013 die Projektaktivitäten, nachdem die malischen Flüchtlinge in Burkina Faso umgesiedelt worden waren.

Die Aktivitäten im Einzelnen (Auszug)

  • Ab Februar 2012 flohen viele Malier vor der Gewalt und den Angriffen in ihrem Heimatland nach Burkina Faso. Ärzte ohne Grenzen begann ein Nothilfeprojekt, um diese Menschen medizinisch zu versorgen. Anfangs ließen sich die meisten Flüchtlinge in Lagern nahe der malischen Grenze in der Provinz Oudalan nieder. Im Verlauf des Jahres 2012 verlegte die burkinische Regierung allerdings die Lager weiter ins Inland, um die Sicherheit der Flüchtlinge sicherzustellen.
  • Anfang 2013 entschieden die Behörden erneut, die Flüchtlinge umzusiedeln, da sich die Sicherheitslage in der Sahelzone verschlechtert hatte. Innerhalb von sechs Monaten wurden 11.300 Menschen, die in den von Ärzte ohne Grenzen betreuten Camps in Ferrerio, Dibissi und Ngatourou-Niénié lebten, in die Lager Goudoubo und Mentao verlegt, die weiter im Inland liegen. Ärzte ohne Grenzen fuhr daraufhin die Aktivitäten zurück.
  • Im April begannen die Mitarbeiter, zweiwöchentlich mit einer mobilen Klinik die verbliebenen Flüchtlinge im Lager Dibissi zu versorgen. Davon profitierten auch die 6.200 Bewohner im Gesundheitsbezirk Gandafabou. Die Teams leisteten basismedizinische Konsultationen, führten Impfungen - vorrangig für Tetanus und Masern - durch und überwiesen Patienten ins Krankenhaus nach Dori.
  • Etwa 43.000 malische Flüchtlinge hielten sich Ende 2013 noch in Burkina Faso auf.

Ärzte ohne Grenzen arbeitete erstmals 1995 in Burkina Faso.

 

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