Armenien

Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick

Armenien hat eine der höchsten Raten an resistenter Tuberkulose weltweit.

Die Aktivitäten im Einzelnen (Auszug)

  • Tuberkulose ist zu einem erheblichen öffentlichen Gesundheitsproblem in Armenien geworden. Seit 2005 arbeitet Ärzte ohne Grenzen im Land, um die Diagnose und Behandlung der resistenten Tuberkulose zu verbessern sowie die Patienten zu unterstützen, damit sie die mühsame Therapie durchhalten. Die Teams haben auch dazu beigetragen, Strategien zur Infektionskontrolle, Maßnahmen und Methoden einzuführen.
  • Ärzte ohne Grenzen kooperierte mit dem „Programm für resistente Tuberkulose und nichttuberkulöse mycobakterielle Infektion“ des Gesundheitsministeriums in Eriwan, Armavir, Ararat, Shirak, Lori, Kotayk und Gegharkunik. Bei der nichttuberkulösen mycobakteriellen Infektion handelt es sich zwar um dieselbe Bakterienfamilie, aber es ist keine klassische Tuberkulose. Ein weiteres Team unterstützte das Programm in Karabach.
  • Das Nationale Tuberkulose-Programm behandelte 2013 auch Patienten mit extrem resistenter Tuberkulose und wurde dabei durch Ärzte ohne Grenzen unterstützt. Ab Dezember erhielten 26 Patienten die entsprechende Behandlung. Darüber hinaus führten Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen und Lungenchirurgen des Gesundheitsministeriums erfolgreiche Operationen an sieben Patienten durch.
  • Ziel von Ärzte ohne Grenzen ist es, die Kapazität des Nationalen Programms zu stärken, um die resistenten TB-Behandlungspläne umzusetzen, und eine allmähliche Übergabe der Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen in Armenien vorzubereiten.

Ärzte ohne Grenzen arbeitete erstmals 1988 in Armenien.

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