In den südsudanesischen Flüchtlingslagern Doro und Jamam suchen Flüchtlinge aus dem Sudan Schutz, aber in der kargen Umgebung sinken ihre Überlebenschancen.
“Diese Menschen sind von Hilfe abhängig, da es in dieser Gegend wenig Wasser und Nahrung gibt”, sagt Julien Matter, Koordinator des Nothilfeeinsatzes von Ärzte ohne Grenzen. “Es sind mittlerweile mehr Menschen hierher geflohen, als irgendjemand vorhergesehen hatte. In einem so entlegenen Gebiet ist es eine große Herausforderung, auch nur die überlebenswichtigsten Hilfsgüter zur Verfügung zu stellen.”
Neu ankommende Flüchtlinge berichten von anhaltenden Bombardements und Kämpfen im sudanesischen Bundesstaat Blue Nile.
Foto: Robin Meldrum
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Eingang zum “Dorf der Mamas”: Hier warten bis zu 70 Frauen mit Risikoschwangerschaften in der Nähe des Krankenhauses von Masisi auf die Geburt. Die Stadt liegt in der Bürgerkriegsregion Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Region ist bergig, die Straßen sind schlecht. Medizinische Hilfe ist für Frauen in entlegenen Dörfern viele anstrengende Wegstunden entfernt.
Weltweit sterben täglich rund 1.000 Frauen bei Geburt oder Schwangerschafts-Komplikationen. Wie dies vermeidbar wäre, zeigt der englischsprachige Bericht “Urgent Delivery. Maternal Death: The Avoidable Crisis” von Ärzte ohne Grenzen anlässlich des Weltfrauentages.
Foto: Yasuyoshi Chiba/DuckRabbit
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Protest am Novartis-Sitz in New York, Demos vor der Hauptversammlung des Pharmakonzerns in Basel, Zehntausende Unterschriften online: Ärzte ohne Grenzen und andere Organisationen wollen erreichen, dass das Schweizer Unternehmen seine Klage gegen den indischen Staat in einem Patentstreit zurückzieht. Seit sechs Jahren klagt Novartis gegen Bestimmungen im indischen Patentrecht, die die Generikaproduktion in Indien garantieren – und damit die “Apotheke der Armen” beschützen. Falls Novartis den Prozess gewinnt, wären bezahlbare Medikamente für Millionen Patienten weltweit in Gefahr. Deshalb fordert Ärzte ohne Grenzen: Patienten müssen vor Profit gehen!
Helfen Sie mit und appellieren auch Sie an Novartis, die Klage zurückzuziehen.
Foto: Michael Goldfarb
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Nach dem verheerenden Taifun vom 16. Dezember 2011 hilft Ärzte ohne Grenzen in der am stärksten von Überschwemmungen betroffenen Region auf der Insel Mindanao. Ein Team leistet medizinische Hilfe für Menschen, deren Häuser zerstört wurden und die jetzt in Evakuierungszentren leben müssen. Naturkatastrophen kommen auf den Philippinen häufig vor. Pro Jahr wird das Land von etwa dreißig Taifunen von unterschiedlichem Schweregrad heimgesucht, die oft erhebliche Schäden anrichten.
Foto: Pauline Busson
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Als es im April 2010 zu Angriffen der Rebellengruppe LRA in der Region Zemio kam, und plötzlich Tausende Vertriebene in der Stadt eintrafen, nahm Ärzte ohne Grenzen die Arbeit im Krankenhaus von Zemio auf. Mit vier Gesundheitsposten versuchen die Teams, auch Patienten in abgelegeneren Gegenden zu erreichen.
Außerhalb der Hauptstadt Bangui bleibt medizinische Behandlung für die meisten Menschen unerreichbar, das Gesundheitssystem im Land ist komplett zusammengebrochen. Obwohl fast alle bewaffneten Gruppen ein Friedensabkommen unterzeichnet haben, sind einige weiterhin aktiv, daher haben zu einigen umkämpften Gebieten auch humanitäre Organisationen keinen Zugang. Ärzte ohne Grenzen unterstützt landesweit 36 Gesundheitszentren und neun Krankenhäuser.
Foto: Sarah Elliot für Ärzte ohne Grenzen
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Die 15jährige Vimbai ist Patientin im HIV/Aids-Programm in Epworth in Simbabwe. “2007 war ich sehr krank. Ich hatte überall Ausschläge und mir tat alles weh. Eine Woche nachdem ich begonnen habe, Medikamente zu nehmen, ging es mir schon viel besser.”
Heute hat sie ganz andere Sorgen: “Ich fürchte, dass meine Mutter mich zu meiner Großmutter auf’s Land schickt, weil wir uns meine Schule nicht mehr leisten können.”
Mit 14,3 Prozent Prävalenz (UNAIDS 2009) gehört Simbabwe mit zu den Ländern, die am stärksten von HIV/Aids betroffen sind.
Foto: Brendan Bannon
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Kinderhände an einer Zeltwand der Overspill-Klinik in Epworth.
Seit 2006 behandelt Ärzte ohne Grenzen in Epworth bei Harare HIV-Patienten. Anfänglich ein kleines Programm, stiegen die Patientenzahlen kontinuierlich an. Heute werden in zwei Kliniken fast 13.000 Patienten versorgt. Mit 14,3 Prozent Prävalenz (UNAIDS 2009) gehört Simbabwe mit zu den Ländern, die am stärksten von HIV/Aids betroffen sind.
Foto: Brendan Bannon
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Ärzte ohne Grenzen unterstützt in der Provinz Nord-Kivu das “Allgemeine Referenz-Krankenhaus” von Mweso. Das Krankenhaus mit 200 Betten umfasst neben Innerer Medizin, Chirurgie, Intensivstation, einer Neugeborenenstation und Pädiatrie auch ein stationäres Ernährungszentrum.
In Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo herrscht ein lang anhaltender Konflikt zwischen Regierungstruppen und verschiedenen bewaffneten Gruppierungen.
Foto: Ben Milpas
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Über die steilen und schlammigen Straßen ist es selbst mit den Geländewagen der mobilen Klinik nicht immer leicht, die abgelegenen Dörfer um Masisi zu erreichen. Seit mehr als 15 Jahren ist die Bergregion in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo umkämpft.
Foto: Yasuyoshi Chiba
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Nach tagelangen Fußmärschen kampieren diese Familien in der alten Kathedrale Mogadischus. Tausende Menschen sind aus den von Dürre betroffenen Gebieten Somalias in die Hauptstadt aufgebrochen.
Foto: Martina Bacigalupo/Agence VU
Social Bookmarks
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.